Letzte Woche stand Sydney auf dem Plan. 4 Tage insgesamt davon 2 Tage Arbeit. Ab Samstag hatten wir also Zeit endlich einmal herauszufinden, wo denn nun der Unterschied zwischen Sydney und Melbourne liegt. Dazu muss man wissen, dass zwischen Bürgern aus Sydney und Melbourne schon ewig eine Rivalität besteht. Spricht man mit einem Melbourner über Sydney sagt einem dieser mit 90%iger Sicherheit, dass man auf gar keinen Fall nach Sydney fliegen soll, da es dort sowieso nichts Interessantes zu sehen gäbe.
Fragt man wiederum einen Bürger Sydney’s wird einem dieser dasselbe über Melbourne erzählen. Auch um d
en Titel „Hauptstadt Australiens“ haben sich diese beiden Städte in der Geschichte gerankt. Dafür wurde dann Canberra gegründet. Diese Stadt liegt genau dazwischen und hat nicht einmal ein Drittel soviel Einwohner wie die beiden anderen Städte. Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte.
Nach einem ausgiebigen Frühstück am Samstagvormittag, warfen wir dann erstmals einen Blick auf die Stadtkarte um uns darüber zu einigen was wir uns nun anschauen wollen. 5 Minuten später waren wir uns dann darüber einig, dass Stadtkarten doof sind und marschierten einfach darauf los, bis wir nach Darling Harbour kamen. In Darling Harbour findet man eine tolles Maritim Museum und ein U-Boot, sowie einen Zerstörer der australischen Marine. Alles zu besichtigen. Perfekt für Klaus dessen Augen groß wurden und zu blitzen begannen als er einen riesigen „Zerstörer“ der Australischen Marine sah. Das Museum des
Hafens war sehr interessant. Angefangen von Einwanderergeschichten, bis hin zur Bikinimode die Australien prägte konnte man sich über alles informieren.
Am Abend sind wir dann in ein Irish Pup mitten in Chinatown (sollte wohl eine Art Protest sein ;)) um uns ein paar Bier zu genehmigen. Nach ein paar Bier mehr als gedacht und einem netten Kennenlernen eines Schotten und dessen australischer Freundin sind wir dann heimgewankt. Das Bier war super, denn plötzlich hat uns auch unser Hotelzimmer dessen Hygienestandart dem eines albanischen Reisebusses gleichzusetzen war und unser Bett auf Rollen, das sich auch bei jedem noch so kleinen Versuch sich umzudrehen zu bewegen begann, nicht mehr so viel ausgemacht. Merken: Nie wieder ein Hotel in der Chinatown einer City buchen. 🙂
Am Sonntag haben wir uns mal wieder so richtig ausgeschlafen und sind erst gegen Mittag Richtung Opera House und Bridge (auch die Klassiker muss man sich ansehen ;)) Dort angekommen konnten wir es gar nicht richtig glauben wie schön diese Oper in Wirklichkeit ist. Einfach ein geniales Stück Architektur. Auch der Royal Garden daneben und der wunderschöne Blick vom Opera House zur Bridge ist traumhaft. Dieser Tag war sicher ein Highlight das wir nie wieder vergessen werden.