back in the 80’s

September 9th, 2009

So nun haben wir es mal geschafft und haben uns ins Nachtleben gestürzt. Aber aufgrund der Größe der Stadt mussten wir uns erst mal schlau machen wo und wie ein typischer Melbourner hier abfeiert. Also erst mal einen Drink zu Hause eingenommen und versucht im Internet einen Club zu finden der zu uns passt. Etwas mit Rock sollte es sein. Haben wir dann auch gefunden nur wenn man eindeutig ein vollkommenes Landei ist und sich in der großen weiten Stadt mit den vielen vielen Hochhäusern so gar nicht zurecht findet, kann man mitf 90%iger Sicherheit sagen, dass man den Club in den man möchte sicher nicht findet. Also immer der Maße an Partypeople nach und es wird sich schon was auftun. Hat es dann auch. Der Eingang dieses Clubs war ja noch etwas unscheinbar, könnte sich alles dahinter verbergen aber als wir dann drin waren, haben wir erst mal realisiert in was für ein Zeitalter es uns zurückgeworfen hat. Wir waren eindeutig back in the 80’s. Und eines schonmal vorweg, Teppich macht sich in einem Rockclub der mit einer grandiosen Metallica Coverband aufwartet überhaupt nicht gut *g*.

So also erstmal an die Bar und Drinks bestellen. Bier geht ja noch aber das Whiskey Bull muss man aber auch immer erklären 🙂 Als wir so an der Bar standen quatscht mich von der Seite ein Mädl an. Wie ich heiße und nachdem sie meinen eindeutig nicht australischen englischen Dialekt bemerkte, wo wir denn herkommen. Als wir ihr erklärten das wir von Österreich sind, flippte sie total aus. Eine Auswirkung dieser überschwänglichen Freude drückte sich dadurch aus, dass sie uns gleich mal durch den halben Club schleppte und uns geschätze 20 Leute vorstellte. Und ohne Witz alle aber wirklich alle waren in 80iger Jahre Rockerstyle gekleidet. Röhrenjeans, weiße Turnschuhe, lange Haare. Der Bassist der Metallica Coverband der sich als ihr Freund herausstellte, war angetan das es anscheinend auch genügend Metallica Fans in Österreich gibt (na da hama wieder super Werbung gemacht *g*) und etwas später fanden wir uns in einem sehr guten Gespräch mit einem Mitte 30iger Typen der uns stolz sein Bandfoto aus den 90igern präsentierte. Das Mädl hat uns dann noch darüber aufgeklärt, dass sie niemals Australien verlassen will, weil es ja überall sonst auf diesem Planeten so schweinsgefährlich ist. Jeder Versuch sie vom Gegenteil zu überzeugen, war zwecklos. 6 Stunden und gefühlte 10 Bier oder WhiskeyBull später, war der Laden immer noch brechend voll und der Teppich hatte sich mittlerweile in ein in Bier und andere Alkoholika getränktes Etwas verwandelt. Ich frag mich echt ob die den Teppich jede Woche rausreißen und einen neuen legen. Als die Lichter angingen war es Zeit heimzuwanken. Echt nicht einfach sich volltrunken in Melbourne zurechtzufinden. Nach kilometerlangen Irrwegen und unzähligen Versuchen ein Taxi zu ergattern, kamen wir zu Hause an.

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Das war ein toller Abend und der Club sieht uns sicher wieder 🙂

So long

Klaus und Tatl

Great Ocean Road

September 9th, 2009

Hello again!!

Endlich hab ich wieder ein paar News. Wir sind die Great Ocean Road abgefahren! Und eines kann ich euch sagen, das hat sich wirklich ausgezahlt. Ein paar Fakts zur Great Ocean Road, damit ihr auch wisst um was es dabei geht.

Die Great Ocean Road ist eine rund 250 km lange Straße, die entlang der australischen Südküste zwischen Geelong und Warrnambool im Bundesstaat Victoria verläuft. Sie gilt als eine der bekanntesten Scenic Routes bei Touristen in Australien.

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Auf der Karte zu verfolgen: Wir sind am Freitag Nachmittag von Melbourne mit dem Zug nach Geelong. Von dort sind wir mit Armin und Familie mit dem Auto losgefahren Richtung Warrnambool. Diese Fahrt zum Start der Great Ocean Road durchs Land dauert nur 2 Stunden, zurück zu fahren entlang der Great Ocean Road nimmt ein Wochenende in Anspruch. PIC_0569

In Warrnambool haben wir eine Nacht verbracht und am nächsten Morgen sind wir nach ausgiebigem Frühstück los gefahren Richtung Apollo Bay. 1. Halt war noch in Warrnambool wo wir nach Walen ausschau gehalten haben. Ich denke ich hab auch einen gesehen 🙂

PIC_0369Und dann sind wir weiter und wirklich an jedem öffentlichen Stop den es gibt, haben auch wir Halt gemacht und Leute ich kann euch sagen, das zahlt sich aus. Es ist jede Küstenformation anders und einfach traumhaft schön.

Von versteckten Ständen bis zu Grotten ist alles dabei. Wir hatten sehr wechselhaftes Wetter aber genau das fanden wir toll! Wann sieht man die Küste schon rau mit 5m Wellen und kurz darauf im Sonnenschein?

Wie man an den Bildern sehen kann ist die Australische Küste wirklich etwas einzigartiges. Und für Biker der absolute Traum. Die Strecke hat viele Serpentinen und zeichnet sich auch dadurch aus, dass man von der Küste durch den Regenwald (ja richtig gelesen) und über die Berge fährt.

PIC_0449Hightlight dieses Tages waren wohl die 12 Apostel. Die twelve apostles sind bis zu 60 Meter hohe, im Meer stehende Felsen aus Kalkstein und PIC_0429sollen anscheinend nach Ayers Rock die meistfotgrafierteste Touristenattraktion in Australien sein.

Der Regenwald ist toll! Man muss sich in Victoria zur Zeit sowas um die 15 Grad Celsius vorstellen. Es hatte die letzten Tage geregnet und dadurch hat man wirklich dieses feuchte Klima, wie man sich das vorstellt. Riesige Farne und Bäume die schon Jahrhunderte dahinwachsen, dazu freilaufende Kangaroos (wie bei uns die Rehe) und schlafende Koalas in den Bäumen. PIC_0423Nach einer Nacht in Apollo Bay sind wir ein Stück zurück zum Cape Otway. Dort findet man einen der ältesten Leuchtürme Australiens. Er wurde 1848 als zweiter Leuchtturm AustralienPIC_0509s in Betrieb genommen. Früher diente dieses Cap als Platz für das Aborigine Volk der Katabanut. Für viele Schiffsbesatzungen im 19. Jahrhundert war der Leuchtturm von Cape Otway die erste Landmarke, die sie sahen, nach einer Reise von mehr als 15.000 km um Afrika herum und durch den indischen Ozean. Acht Schiffe erlitten an der Steilküste von Cape Otway Schiffbruch. 1994 wurde er erst außer Betrieb genommen.Und wir haben auch einen supernetten echten Leuchtturmwärter getroffen *g   

PIC_0520Wunderschön und unbedingt zu erkunden ist der Regenwald wie schon erwähnt. Farne, uralte Bäume und Wasserfälle. Sehr beeindruckend.PIC_0543

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 Zum Schluss sind wir noch nach Torquay gekommen. Allen Surfern ist dieser Ort wohl ein Begriff. Unternehmen wie Quicksilver und Rip Curl sind hier gegründet und haben auch zum Teil immer noch ihren Hauptsitz dort. Der Boss von Quicksilver lebt dort und geht immer noch fast täglich surfen 🙂 In unmittelbarer Nähe liegen die weltberümten Surfgebiete wie Jan Juc und Bells Beach. So das wars mit dem Bericht. 🙂

LG Klaus und Tatl

PIC_0574 bearb.

Sydney

August 18th, 2009

PIC_0307Letzte Woche stand Sydney auf dem Plan. 4 Tage insgesamt davon 2 Tage Arbeit. Ab Samstag hatten wir also Zeit endlich einmal herauszufinden, wo denn nun der Unterschied zwischen Sydney und Melbourne liegt. Dazu muss man wissen, dass zwischen Bürgern aus Sydney und Melbourne schon ewig eine Rivalität besteht. Spricht man mit einem Melbourner über Sydney sagt einem dieser mit 90%iger Sicherheit, dass man auf gar keinen Fall nach Sydney fliegen soll, da es dort sowieso nichts Interessantes zu sehen gäbe.
Fragt man wiederum einen Bürger Sydney’s wird einem dieser dasselbe über Melbourne erzählen. Auch um dPIC_0320en Titel „Hauptstadt Australiens“ haben sich diese beiden Städte in der Geschichte gerankt. Dafür wurde dann Canberra gegründet. Diese Stadt liegt genau dazwischen und hat nicht einmal ein Drittel soviel Einwohner wie die beiden anderen Städte. Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte.
Nach einem ausgiebigen Frühstück am Samstagvormittag, warfen wir dann erstmals einen Blick auf die Stadtkarte um uns darüber zu einigen was wir uns nun anschauen wollen. 5 Minuten später waren wir uns dann darüber einig, dass Stadtkarten doof sind und marschierten einfach darauf los, bis wir nach Darling Harbour kamen. In Darling Harbour findet man eine tolles Maritim Museum und ein U-Boot, sowie einen Zerstörer der australischen Marine. Alles zu besichtigen. Perfekt für Klaus dessen Augen groß wurden und zu blitzen begannen als er einen riesigen „Zerstörer“ der Australischen Marine sah. Das Museum des PIC_0306Hafens war sehr interessant. Angefangen von Einwanderergeschichten, bis hin zur Bikinimode die Australien prägte konnte man sich über alles informieren.
Am Abend sind wir dann in ein Irish Pup mitten in Chinatown (sollte wohl eine Art Protest sein ;)) um uns ein paar Bier zu genehmigen. Nach ein paar Bier mehr als gedacht und einem netten Kennenlernen eines Schotten und dessen australischer Freundin sind wir dann heimgewankt. Das Bier war super, denn plötzlich hat uns auch unser Hotelzimmer dessen Hygienestandart dem eines albanischen Reisebusses gleichzusetzen war und unser Bett auf Rollen, das sich auch bei jedem noch so kleinen Versuch sich umzudrehen zu bewegen begann, nicht mehr so viel ausgemacht. Merken: Nie wieder ein Hotel in der Chinatown einer City buchen. 🙂PIC_0322
Am Sonntag haben wir uns mal wieder so richtig ausgeschlafen und sind erst gegen Mittag Richtung Opera House und Bridge (auch die Klassiker muss man sich ansehen ;)) Dort angekommen konnten wir es gar nicht richtig glauben wie schön diese Oper in Wirklichkeit ist. Einfach ein geniales Stück Architektur. Auch der Royal Garden daneben und der wunderschöne Blick vom Opera House zur Bridge ist traumhaft. Dieser Tag war sicher ein Highlight das wir nie wieder vergessen werden.

Townsville Queensland

August 3rd, 2009

1. Inlandsreise Queensland, Townsville:
Queensland ist mit 1.730.650 km² und ca. 4 Millionen Einwohner der zweitgrößte Bundesstaat Australiens und etwa fünfmal so groß wie Japan oder Deutschland und siebenmal so groß wie Großbritannien. 280px-australia_location_map_svg
Am Mittwochabend den 29. Juli haben wir uns also in den Flieger nach Townsville begeben und 4 Stunden später sind wir dann auch schon in der Paradies City von Australien angekommen. 24 Grad, Palmen, Strand, Sonnenschein und den Pazifische Ozean vor der Tür. pic_0251Phil hat uns vom Flughafen abgeholt und kurz darauf konnten wir auch schon unser Apartment für die nächsten vier Tage beziehen.
Am Donnerstag (Klaus Geburtstag) ab zur Company und arbeiten. Und die Leute dort haben ihn mit einem Kuchen überrascht. Einige von euch glauben immer noch nicht, (wie man ja an gewissen Kommentaren erkennen kann) dass wir hier wirklich zum ARBEITEN unterwegs sind. Es ist aber so, sogar mehr als uns das lieb ist. 🙂
Donnerstag hatten wir also unsere Präsentationen vor dem Kunden und dem Partner. Dabei stellte sich heraus das Klaus echt gut darin ist, Leuten etwas zu verkaufen *g*.pic_0137
Als am Freitag die letzte Präsi vorbei war, konnten wir uns endlich richtig aufs pic_01661Wochenende freuen und es sollte sich herausstellen, dass es genial werden würde.
Zuerst besuchten wir den Chef der Firma in seinem Haus. Er hat uns zu einem selbstgefangenen und auch selbstgekochten Abendessen eingeladen. Nachdem er ein begeisterter Fischer am Great Barrier Reef ist, bestand das komplette Dinner aus Riesengarnelen, Muscheln und sehr gutem Fisch. Diesen Abend werden wir wohl nie vergessen, denn wann hat man schon einmal die Möglichkeit mit Aussis im Garten zu sitzen, sehr viel Spaß zu haben und nebenbei darf man noch ein paar Opossums und andere seltene Tierarten bewundern und belauschen. A little bit scary sometimes 🙂 Später sind wir dann mit Phil und einer Freundin von ihm auf ein paar Drinks in die Stadt.
Am Samstag rückte dann das erste Highlight des weekends heran. Phil holte uns ab und wir fuhren etwa 20min durch den Bush um den Billabong Zoo zu erreichen. Nebenbei wurden wir aufgeklärt über alltägliche Buschfeuer und wie bescheiden es sein kann wenn einem ein Kangaroo ins Auto läuft. Das die meisten Aborigines hier anscheinend Vollalkoholiker sind und der Ayers Rock total langweilig ist. Das es richtig kalt ist wenn man NUR 20 Grad in der Nacht hat und viele hier wirklich frieren und giftige Tiere nicht gefährlich sind solange man erkennt wie giftig sie sind *g* Naja das sagt halt ein Aussi.
pic_0215Im Billabong Zoo haben wir uns dann alle informativen Shows angesehen die es zu jeder einzelnen Tierart gibt. Angefangen von den Schlagen über die Wombats (sehr nahe Verwandte zu den Koalas) dann Salzwasserkrokodile und später noch die Koalas. Naja und natürlich nutzen wir die Chance und ließen uns mit einem Koala fotografieren. Einen Koala auf dem Arm zu haben, ist genauso wie man sich das vorstellt. Weiches Fell und einfach nur verdammt knuddelig, lieb und man will einen mit Heim nehmen. Hätten wir davor nicht erfahren, dass Koalas 6 Wochen lang Durchfall haben und sich die Jungen davon ernähren um an die Eukalyptusblätter gewöhnt zu werden, hätte ich das Tierchen nicht mehr her gegeben.
Das selbe Ding haben wir dann auch noch mit Schlangen und Krokodilen durchgezogen, wobei Klaus wie man auf dem Foto sieht, sich nicht gerade wohl gefühlt hat, als dieses doch etwas größere Exemplar an Schlange plötzlich so frech war und angefangen hat sich zu „bewegen“. pic_0209Wirklich klasse pic_0202ist, dass dort überall die Kangaroos frei rumhoppeln und man sie füttern darf. Etwas Angst einflössend kann es schon sein wenn du vor einem Kangaroo kniest es füttern willst, dieses Tierchen aber nicht mehr wirklich hungrig ist, es sich plötzlich aufrichtet, anfängt dir direkt in die Augen zu starren und in Boxer Stellung geht. Da hab ich dann doch versucht Meter zu gewinnen. Wir haben auch bemerkt, dass die Australier wirklich sehr große Salzwasserkrokodile besitzen. Ein Männchen kann schon mal 7m lang werden.
Am Abend sind wir dann etwas ausgegangen. Ausgehen in Australien ist etwas anders als wir das von zu Hause kennen. Die Australischen Mädels zum Beispiel sind dann doch etwas freizügiger in der Wahl ihrer Kleidung als wir das von zu Hause gewöhnt sind. Wir haben vom Krankenschwesterkostüm bis zum Armeekleidchen alles gesehen was eine Europäische Frau höchstens für romantische Stunden im Schlafzimmer anzieht. 😉 Davon abgesehen können sie große Mengen an Wein, Bier und Jägermeister vernichten.

pic_0269Am Sonntag sind wir dann mit der Fähre rüber nach Magnetic Island. Dort haben wir uns ein Mog ausgeliehen und sind auf der Insel etwas rum gefahren. Um einen ganz versteckten Strand zu erreichen, sind wir über einen Berg durch den Busch. pic_0292Zu diesem Zeitpunkt hatten wir dann das erste Mal etwas Angst auch freilebenden Schlangen oder Spinnen zu begegnen. Aber es lief alles gut und die Mühe war es wert. Siehe Fotos. Auf dieser Insel leben auch sehr viele wilde Koalas und wir hatten auch das Glück einen zu sehen. Natürlich schlafend, denn das ist ja die Hauptbeschäftigung eines Koalas für 19-20 Stunden am Tag. Ach ja und wir wurden aufgeklärt das Koalas absolut nicht vom Aussterben bedroht sind. Ganz im Gegenteil. In manchen Teilen Australiens hat die Population schon Überhand genommen. Das Einzige was in diesem Fall weniger wird sind die Eukalyptusbestände aber sicher nicht die Koalas. Für einen Aussi ist es unverständlich wie wir Europäer das nur glauben können 🙂

pic_02891Townsville ist also allemahl eine Reise wert. Vor allem weil es noch nicht so touristisch ist wie man das vielleicht von anderen populäreren Plätzen kennt. It was just great.

Diese Woche werden wir noch nach Sydney fliegen. Dann habe ich sicher wieder einiges zu berichten.

Greetz
Tatl und Klauspic_0182pic_0175

4 Seasons a Day

Juli 23rd, 2009

Während zu Hause anscheinend alle in der Hitze dahinbrüten und sich jeder einen privaten See oder Pool wünscht, heizen wir hier mit der Klimaanlage. Jep, richtig gelesen. Hier braucht man nicht mehr als einen Raum kurz mal anheizen, is ja auch irgendwie klar wenn man yarra-rivernicht mehr als 3 Monate Winter hat, den ein abgehärteter Österreicher eher als angenehmen Herbst bezeichnen würde. Also das schlimmste was den Melbournern in diesem Jahr passiert ist, waren  2 Grad in der Nacht. Dazu muss man sagen das man hier in Melbourne nicht unbedingt von beständigem Wetter sprechen kann. skyline2

Hier spricht man von 4 seasons a day. In der Nacht kühl, am Vormittag frühlingshaft mild, Mittag schöne warme angenehme Temperaturen und gegen Abend wieder etwas herbstlicher. Was macht Frau jetzt hier in ihrer Not? Ist ja schon schwer genug etwas zum anziehen zu finden, wenn man beständige Temperaturen hat aber sich dann für mehrere Wettersituationen rüsten zu müssen, grenz schon ans Unmachbare. Da hilft nur Zwiebelprinzip, mehrere Lagen übereinander und eine sehr sehr große Handtasche in der einiges Platz hat 😀 Die melbourner Frauen sieht man also meist mit Zusatztaschen in denen Stöckelschuhe, Westen und sonstiges Zeug untergebracht ist. Gar nicht so blöd sich die Stöckelschuhe mit in die Arbeit zu nehmen und die bequemen Schuhe für den teilweise kilometerlangen Arbeitsweg tragen. Das hab ich mir gleich mal angewöhnt 😉

pic_0038Aber es ist nur hier im Süden „kalt“. Wir freuen uns schon riesig den Rest des Landes zu bereisen und somit auch den warmen Norden genießen können. Nächste Woche geht’s auch schon los. Wir werden ein paar Firmen einen Besuch abstatten und somit in fast jedem Teil dieses Kontinents etwas zu sehen bekommen. So werden wir Donnerstag und Freitag den Firmen widmen und das Wochenende für unsere Privatzeit nutzen und uns etwas umsehen, wo auch immer wir gerade sind.

Bis bald

Tatl und Klaus

Abschied…

Juli 22nd, 2009

So schnell kanns gehen, auf einmal ist die Abendmatura vorbei, man fliegt zusammen auf Maturareise und zwei Wochen später heißts ab nach Melbourne Australien, es gibt etwas zu arbeiten!

Also haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen unsere geliebte Partybude in der wir schon sooo viele geniale Erlebnisse hatten, aufzugeben. Nach nur zwei Wochen purem Stress, wollten wir uns natürlich noch gebührend von unseren Freunden und allem anderen verabschieden. Um halb zehn klingelte es Sturm und die Truppe war da. Nach nur 3 Stunden haben wir es geschafft, etliche Weißbier, 1 Kiste normales Bier und ein paar Flaschen Wein zu vernichten. Kann ja keiner mehr brauchen, weg damit, verschwendet wird das gute Zeug nicht! 🙂 An dieser Stelle nochmal danke an alle die Zeit und Lust hatten vorbei zu schauen, ich hoffe euch is besser gegangen als mir 😉

Mit einem gehörigen Kater schleppten wir uns dann den letzten Tag in die Arbeit und versuchten noch alles wichtige für unseren Arbeitseinsatz in Australien zusammenzusammeln. Leichter gesagt als getan.

Am Samstag wars dann soweit. Ab zum Flughafen und mit Etihat nach Abu Dhabi 8h Flugzeit. Dort 3 Stunden Aufenthalt und weitere 14 Stunden nach Melbourne. ABER wenn man echt das Schweinsglück *entschuldigt die Ausdrucksweise* hat und bei dem längsten Flug den man je angetreten ist, in die Business Klasse upgegradet wird, dann kann der Flug von mir aus nochmal 20 Stunden dauern und mir ist das schnurzn piep egal, denn mit Champus und Hummer und einem Sitz der sich zu einem ganzen Bett umfunktionieren lässt, lässt sichs echt gut fliegen.

Melbourne

Melbourne

Somit sind wir komplett ausgeruht, frisch und munter, sowie mit vollem Magen in Melbourne angekommen und haben unser Apartment bezogen. Es liegt zentral, downtown (anscheinend, denn ich hab noch immer nicht heraus gefunden was nun up oder downtown bedeuten soll) und man hat einen genial Blick vom Balkon, da im 21. Stock.

Mission orange did already start 😀

Über unsere ersten Erlebnisse in Melbourne kommt etwas später noch ein Artikel.

Bis dahin

see ya

Tatl und Klaus

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